Vinzenz Bammer (3. Dan)

Geboren und aufgewachsen bin ich in Wien als erstes von vier Kindern und arbeite als Biologe im öffentlichen Dienst.

Im Sommer 2008 überredete mich mein jüngerer Bruder, ihn zum Karatetraining zu begleiten. Bis dahin konnte ich mir nicht viel darunter vorstellen und bin eher mehr von einem „Schlägertypimage“ ausgegangen.

Ich sollte eines Besseren belehrt werden und begann schließlich unter Sensei Raoul Vogel (7. Dan), sowie den Senseis Michael Holzer und Ilona Szöcs (beide 5. Dan) meine ersten Schritte auf dem Weg des Karate zu gehen. Das physisch und psychisch fordernde, abwechslungsreiche Training, sowie die Gabe meiner Lehrer - aber auch anderer Karateka - mich zu fördern und zu fordern, faszinieren mich seither und motivieren mich immer wieder, diesen Weg weiter zu gehen und dabei zu wachsen.

Dabei steht für mich die praxisnahe Anwendung der traditionellen Techniken, sowie die ganzheitliche Betrachtung von Körper, Atmung und Geist im Vordergrund - „Karate is for health also“ wie Shihan Higaonna (10. Dan) einmal sagte. Man selbst ist der Maßstab für seine persönliche Weiterentwicklung und sollte sich nicht zu sehr in Vergleichen mit anderen verlieren. Durch die Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Karateseminaren (Gasshukus) nutze ich auch gerne die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Karateka Training und Urlaub in angenehmer Atmosphäre zu verbinden und über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Seit 2016 habe ich gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Kambukais die Leitung des Juniortrainings übernommen und freu mich darüber, deren Weiterentwicklung fördern zu können. Wie zuvor schon bei meinem Grading zum 2. Dan, legte ich im März 2018 erneut unter dem Vorsitz von Shihan Bakkies Laubscher (9. Dan) und Sensei Raoul Vogel (7.Dan) erfolgreich meine Prüfung zum 3. Dan ab.

Meine Frau Ulli und mittlerweile Mutter meiner Tochter habe ich übrigens beim gemeinsamen Training im Dojo kennengelernt.

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