Am Freitag Abend fand bereits das erste braune und schwarze Gurt Training statt. In seiner gewohnten Art forderte Bakkies Sensei jeden Teilnehmer über seine persönlichen Grenzen hinaus zu gehen. Samstag und Sonntag gestalteten sich genau so herausfordernd wie lehrreich für sämtliche Teilnehmer. Wir blicken zurück auf intensives Training in Sanseru und Saifa Kata sowie äußerst interessante Kihon Variationen. Effektives Ippon Kumite Training hielt uns weiter in seinem Bann. Bakkies Sensei vertritt die Meinung, der ich mich auch verschrieben habe, ‚Keep it simple!’ Komplizierte ‚filmreife’ Techniken sind eine Fahrkarte in das nächste Spital. Und so war auch das Ippon Kumite Training aufgebaut – einfach, hart, effektiv - in Anlehnung an die GoJu Ryu Kata.
Am Samstag Abend wurde uns von IOGKF Dojo Bratislava eine tolle Sayonara Party geboten. Eine große Vielfalt an verschiedensten super zubereiteten Gerichten sowie nationale slowakische Weine, Bier und andere Getränke rundeten ein gelungenes Event ab.
Am Sonntag setzte Bakkies Sensei den Trend der vorigen Tage fort. Vor allem verbrachte er sehr viel Zeit mit der genauen Erklärung und dem intensiven Training von Sanchin Kata. Am Ende des Gasshuku boten uns die Seniors des IOKF Dojo Bratislava eine Ryu Kyu Kobudo Vorführung.
Die 3. Dan Prüfung von Sempai Michi Holzer war ein ganz besonderes Highlight des Gasshuku. Nach 2,5 Tagen hartem Training stellte Sempai Michi sich einer nahezu 2-stündigen Prüfung zusammen mit einem weiteren Kandidaten (für 2. Dan) aus Deutschland. Der Prüfungsausschuss bestand aus den Senseis Bakkies Laubscher und Raoul Vogel. Nach der Prüfung meinte Bakkies Sensei zu Sempai Michi nur, ‚Bestanden – gut gemacht:’ – So ziemlich das höchste, was man an Lob von Bakkies Sensei erwarten kann.
Müde, aber zufrieden nach einem gelungenen Gassshuku, kehrten wir mit Bakkies Sensei wieder zurück nach Wien und brachten ihn zum Flughafen. Ein wenig wehmutig nahm ich Abschied von meinem Sensei, wusste aber bereits schon, ‚Wir hatten die Grundlage für ein super Event gelegt.’ – Bis nächstes Jahr!
Sensei Raoul Vogel