IOGKF-Austria
 Sensei Raoul
 Sempai Michael
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Sempai Michael Holzer (3. Dan)

 

Ich wurde 1977 in Wien geboren und begann mich eigentlich schon sehr früh für die asiatischen Kampfsportarten zu interessieren. Bereits im Alter von 8 Jahren trainierte ich regelmäßig Judo.
In den kommenden Jahren übte ich mich in den verschiedensten Kampfsportarten wie Taekwondo, Boxen, Shotokan-Karate (Sportkarate), Kyokushinkai-Karate (Vollkontaktkarate) und Tai Chi Chuan.
Vor ungefähr 10 Jahren führte mich mein Weg dann letztendlich zum Goju Ryu Karate und es passte auf Anhieb.

Zusehends zog mich die Philosophie und die Tradition der Goju Ryu Kunstform in ihren Bann. Ich begann nach Meistern zu suchen die mich unterweisen würden. Da ich vorerst niemanden finden konnte, entschloss ich mich kurzerhand selbst Nachforschungen über das traditionelle Karate anzustellen. Es vergingen einige Jahre, sodass sich in dieser Zeit eine beachtliche Datenmenge in Form von Videomaterial und einer ansehnlichen Bibliothek ergab. In meinen eigenen Dojo trainierte ich täglich auf der Suche nach der Essenz des Okinawa Goju Ryu. Schweiß, etliche Verletzungen und ausdauerndes Training führten mich zu meinem heutigen Wissenstand über das Karate.
Letztendlich traf ich Sensei Raoul Vogel, ein Mann der mich seither prägt und der beste Lehrer ist, denn ich je während meiner Laufbahn als Kampfkünstler kennen lernen durfte. Durch das Training mit ihm erfuhr ich, dass ich mit meinen Nachforschungen auf dem richtigen Weg war und mir nur noch der Feinschliff fehlte. Mit den Jahren entwickelte sich Freundschaft und Respekt für einander.
Am 25. Oktober 2009 bestand ich in Senec, Slowakei vor der Prüfungskommission bestehend aus den Senseis Bakkies Laubscher und Raoul Vogel meine 3. Dan Prüfung.
 

Parallel zu Kampfkunst entwickelte sich auch mein Interesse am Buddhismus und so kam es, dass ich seit einigen Jahren ein eifriger Student des Zen-Buddhismus bin und auch täglich Zazen praktiziere.

Im alltäglichen Leben bin ich Bäckermeister. Gemeinsam mit meiner Schwester unterstützen wir unsere Familie im väterlichen Betrieb im 19. Bezirk. Dadurch, dass ich nachts arbeite, bleibt mir der ganze Tag um mich voll und ganz der Kampfkunst zu widmen.

Die Kampfkunst lehrte mich Bescheidenheit und Demut vor dem Leben und mein größter Wunsch ist es meine Erfahrungen an andere weiterzugeben, damit sie ihr Leben so wie ich, trotz vieler Schwierigkeiten, besser in den Griff bekommen können. 


Das höchste Ziel der Kampfkunst
ist ein Leben in Frieden und Harmonie
mit sich selbst und der Natur

 

 

 


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